Dieser Webrahmen in Buchenholz wäre auch einmal mein Traum, jedoch habe ich noch niemanden gefunden, der mir diesen einmal nachbauen möchte. Selber bin ich leider kein Holzwürmchen.
Dennoch gibt es ein paar Dinge, die mich davon auch abhalten, dieses Vorhaben letztlich auch umzusetzen.
02. Historisches
Es gibt bei diesem Webrahmen im Moment noch mehr Fragen als Antworten. Ein Problem ist, dass man gar nicht weiß, wofür der Osebergrahmen benutzt wurde.
- Gewichtswebrahmen ? Der Oseberg-Webrahmen bestand, so wie ich das sehe, aus zwei senkrechten Pfosten, die durch waagerechte Bretter ausgesteift wurden. Damit konnte man Anfangskanten machen, aber keine Seitenkanten.
- Es gibt auch Interpretationen, die sagen,
- ... es wäre ein Sprangrahmen
- ... ein Gerät, wo man eher Teppiche hergestellt hat.
Schauen wir uns einmal nachfolgendes Bild an, welches Jenny Bray beim Weben zeigt:
Ich könnte mir folgendes gut vorstellen:
- Die Haltung scheint mir nicht gerade sehr entspannt zu sein.
- Die Weblänge des Bandes ist durch die Größe des Rahmens deutlich weniger, als wenn ich meinen gewohnten Webrahmen benutzen würde. Bedenkt man den Zeitaufwand beim Aufschären, steht das in keinem Verhältnis.
Die Rekonstruktionsskizze habe ich hier:
Sollte mir jemand den Osebergwebrahmen unter authentischen Gesichtspunkten (keine Schrauben etc.) nachbauen wollen, wäre ich darüber sehr entzückt.

