Glossar

Hier werden einige Worte erklärt, denen man auf dieser Webseite begegnet. Das Glossar ist nicht vollständig, erhebt aber auch nicht den Anspruch, vollständig zu sein. Dieser Blog ist auch "nur" ein Hobby-Blog.

Gatterkamm
  • siehe "Webkamm"
Gewichtswebstuhl

Der Gewichtswebstuhl bezeichnet einen stehenden Webrahmen, bei dem die Kettfäden senkrecht herunterhängen und an ihrem Ende mit Webgewichten beschwert sind, um die zum Weben nötige Spannung zu erhalten. Weil sich die meist tönernen Webgewichte im Boden erhalten haben, ist er die älteste archäologisch nachgewiesene Form des Webstuhls.
Siehe auch folgende Infos: Völling Elisabeth: "Weben / Weberei", Link:  klick hier

Josta

Josta ist die Bezeichnung für Gürtel in der prussischen, kurischen und litauischen Sprache. Der Begriff wird wohl aus dem Russischen kommen und ist die Bezeichnung für Juchtenleder.

Jostenband (englisch: baltic style patterned bands)


Das Jostenband ist ein gewebtes, reich gemustertes, buntes Band, dass im nördlichen Ostpreußen zu Trachten als Gürtel und als Schmuckband getragen wurde.

Vor dem Aufkommen der mechanischen Weberei fanden die kunstvoll mithilfe eines Webkamms und meist 9 Musterfäden gewebten Bänder aber auch in vielen anderen Bereichen Verwendung.

Manipulation

Man greift durch das Fach und hebt den angegebenen Musterfaden entweder mittels Lesestab oder mit den Fingern nach oben.

Schärbrief

Der Schärbrief definiert den Farbeinzug und die Ausgangsposition der Brettchen mit Angabe der entsprechenden Schärrichtung. Man verwendet ihn zum Vorbereiten der Webkette.

Schären

Das Schären, auch Scheren, ist ein vorbereitender Arbeitsgang in der Weberei und Kettenwirkerei. Hergestellt wird dabei eine Schar gleich langer, parallel nebeneinander aufgewickelter Kettfäden.

Um längere Ketten zu schären, kann es sinnvoll und manchmal auch nötig sein, mit einem Schärbrett (oder Schärrahmen) zu arbeiten.

Schraubzwingen

Eine Schraubzwinge ist ein mechanisches Spannwerkzeug aus dem Handwerk des  Schreiners und Tischlers. Lange Schraubzwingen heißen übrigens auch Schraubknechte.

Dieses Werkzeug ist auch in der Bastelecke ein unverzichtbarer Bestandteil geworden. Auch beim Kammweben kommt die Schraubzwinge zum Einsatz. Man bekommt diese in jedem Baumarkt.

Sumak Technik

auch: Soumak Technik

Der Unterschied zum Broschieren ist der, dass bei der Sumak - Technik der zusätzliche Schussfaden um die Kettfäden der Brettchen gewickelt wird, wie man oben im Video sehen kann. Dazu nimmt man am besten eine Nadel zu Hilfe.

Nachteil der Sumak-Technik ist, dass diese wesentlich zeitintensiver ist und man ein klein wenig mehr Wolle braucht..


Webbrief

Der Webbrief hingegen ist die Anleitung zum Weben eines Musters (dazu später mehr).

Webkamm

Das Weberblatt, auch Webblatt, Webkamm oder Riet genannt, ist Teil eines Webstuhls. Es hat einen kamm- oder besser leiterförmigen Aufbau: Zwischen zwei parallelen Leisten oder Metallprofilen befindet sich eine Vielzahl dünner Blättchen. Durch die Schlitze zwischen den Blättchen laufen die Kettfäden.

Webschwert

Mit dem Webschwert presst man den mit dem Webschiffchen durchgezogenen Schuss fest an das bereits gewebtem Band an. Als Alternative zu einem Webschwert kann auch ein Holzlineal oder ein Kamm dienen.