Unser WordPress - Blog wird in Kürze gelöscht.

Damit ist die WordPress - Installation gemeint, die sich unter der Url http://wp2015.wikingernetzwerk.de/ befindet.

An seiner Stelle treten die Blogs, die wir auf Blogspot und Tumbr haben. Eine eigene CMS-Installation bedeutet einen hohen Aufwand an administrative Tätigkeiten, um diesen stets aktuell zu halten. Diese Zeit kann ich aufgrund gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Form aufbringen, wie ich es gern möchte.  Ich bitte Euch um Verständnis.

Alles, was lesenswert ist, steht bei uns auch noch irgendwo. Wenn jemand etwas vermisst, dann fragt einfach nach. Wir beissen ja nicht, wenn wir eine höflich abgefasste Email bekommen !

Was es nicht mehr gibt, ist ein Gästebuch. Aber so etwas wurde ohnehin nicht mehr genutzt, so dass dieses Feature überflüssig geworden ist. Eigentlich sehr schade.

Neu ist, dass wir nun auch auf Facebook und Twitter vertreten sind.

Nicole

Blog: Polstjärnan

polstjärnan ist ein schwedisches Wort und bedeutet auf deutsch "Nordstern". Warum heisst mein Blog so ? Eine gute Frage, nicht ?

Angesteckt mit dem "Mittelaltervirus" wurde ich schon vor geraumer Zeit. Es sind nicht die Vlechbüchsen oder die hohe Minne, die mich faszinieren, sondern das Leben in Skandinavien. Oder sagen wir einfach: Die "Wikinger" faszinieren mich. Eine wahnsinnige Leistung, was dieses Volk da bewerkstelligt hat.

Für die "Wikinger" war der Nordstern von Bedeutung. Die Wikinger orientierten sich bämlich nach Nordstern und Sonne, nach Windrichtung, Strömungen, Wassertiefen, Wasserfärbung, Temperaturen, Nebelgebiete und Flugbahnen der Vögel. Sie benutzten 3 hervorragende Instrumente: Sonnenpeilscheibe, Sonnenschattenbrett und Sonnenstein.

Was aus diesem Blog noch wird, bleibt abzuwarten, denn im realem Leben bin ich ein schwer beschäftigter Mann, der berufstätig ist und zuhause auch noch eine "Chefin" hat.

Unkraut ?

»Ein Unkraut ist nichts anderes als eine Blume,
die am falschen Ort wächst.«
George Washington Carver

Es ist so ruhig ...

... hier. Nun, draussen ist im Moment schönes Wetter. Es scheint die Sonne, es ist ziemlich warm.

Gesundheitlich bin ich auch etwas angeschlagen. Ich plane also nun gezwungenermassen einen Aufenthalt im Krankenhaus. Gefallen tut mir dieser Umstand auch nicht. Aber manchmal muss man wohl durch die sprichwörtliche Hölle, um wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Sicher wird es hier zu gegebener Zeit wieder neue Blogposts geben. Aber: Gut Ding braucht Weile.


Häkelgarn 100 von Fa. Gründl

Bei der Brettchenweberei nimmt man am besten Häkelgarn, was es im Handel gibt. Aber Wolle ist leider recht teuer geworden, so dass man ganz schön schauen muss. Aber auch Qualität zählt !

Schauen wir uns einmal die Herstellerbeschreibung an:

Qualität:
  • 100 % Baumwolle (mercerisiert, gasiert)
  • 100 g / 566 m
  • Knäulart: Kuchenknäuel
  • Empfohlene Nadelstärke: 1,5 - 2,0
  • Maschenprobe: 0 M x 0 R = 10 cm x 10 cm
Beschreibung
  • strapazierfähig und langlebig
  • lässt sich leicht häkeln bzw. stricken
  • pflegeleicht, waschbar bis 60°C
  • reine Naturfaser (= Samenhaare der Baumwollpflanze)
  • mercerisiert: ein chemischer Veredelungsprozess wodurch die Baumwolle einen seidenartigen, waschbeständigen Glanz erhält
  • gasiert: ein Veredelungsverfahren, bei dem überstehende Härchen abgesengt bzw. abgeflammt werden. Die Baumwolle wird dadurch besonders glatt und zusätzlich wird die Pillingbildung reduziert
Pflegehinweise
  • waschbar bei 60 Grad, Pflegeleicht oder Schonwaschgang
  • niedrige Umdrehungszahl beim Schleudern
  • flüssiges Fein- oder Wollwaschmittel
  • keinen Weichspüler verwenden
  • Strickstücke liegend auf einem Handtuch trocknen und dabei in die richtige Form ziehen
  • Deckchen usw. nach dem Waschen spannen und dann trocknen lassen
  • nicht im direkten Sonnenlicht trocknen
  • Schonwaschgang, max. 60° C
  • Chlorbleiche nicht möglich
  • Nicht im Trockner trocknen
  • Bügeln mit einer Höchsttemperatur der Bügeleisensohle von 150° C
Verfügbare Farben:
  • siehe Bild oben

Der Bundschuh in der Wikingerzeit

Ein Bundschuh wurde im wikingerzeitlichen Ribe neben den zahlreichen Fragmenten von Wendeschuhen entdeckt. Ribe ist übrigens eine Stadt in Dänemark.

Ribe (dt.: Ripen) ist die älteste Stadt Dänemarks. Das gesamte Mittelalter hindurch bis in die frühe Neuzeit war Ribe der wichtigste dänische Hafen an der Nordsee. In der Nähe, etwa zwei Kilometer südlich von Ribe, befindet sich das Freilichtmuseum Ribe VikingeCenter, dort kann man ganzjährig ein naturgetreu nachgestelltes Dorf aus der dänischen Wikingerzeit erleben. Als weiteres interessantes Museum kann man das Museet Ribes Vikinger nennen.

Eine Abbildung findet sich in Ribe Excavations V. Bundschuhe sind sehr einfach herzustellende Schuhe und treten bereits zur Bronzezeit auf.

Bienentränke im Sommer

... hilft Bienen, zu überleben.

Einfach eine Schale mit Murmeln oder schönen Steinen und frisches Wasser draußen aufstellen.

So können Bienen trinken, ohne die Gefahr elendig zu ertrinken.


Helferlein: USB-2.0-Cardreader & USB-Stick, für SD(HC/XC)-Karten

Ich habe mir bei Pearl ein kleines Helferlein zugelegt:
  • USB-2.0-Cardreader & USB-Stick, für SD(HC/XC)-Karten (siehe hier)
Die kleinen SDHC-Speicherkarten verbrauchen kaum Platz und es gehen eine Menge Muster im Dartenformat drauf. Also ideal, wenn man wenig Platz hat.

Mit diesem Adapter ist die Übertragung vom PC ein Kinderspiel und es funktioniert alles ohne Probleme.

Was ist "dünteln" ?

Dünteln ist eine einfache Methode, um leicht elastische Nestelschnüre herzustellen. Der Vorteil dieser Methode ist v.a., dass die gewünschte Schnurlänge nicht im Vorneherein festgelegt werden muss, sondern dass frei drauflos-ge-düntelt werden kann, bis die gewünschte Nestellänge erreicht ist.

.... weiter lesen: klick hier

viking håndverk

Eigentlich sollte sich ieser Blog nur mit Bandweben beschäftigen. Aber es gibt so viele interessante Dinge, die ich gerne ausprobieren möchte. Daher finden sich hier mittlerweile Beiträge über
  • Brettchenweben
  • Glasperlen selber herstellen
  • Kammweben
  • Korbflechten
  • Nadelbinden
  • Spinnen
  • Sprang
  • Stäbchenweben
  • Sticken
  • Tundeln
  • "Wikingerschmuck" herstellen 
Mit Sicherheit wird noch mehr dazu kommen ...

Tundeln

Tundeln ist eine historische Flechttechnik, mit der Schnüre, Bänder oder Kordeln hergestellt wurden. Es wurden z. B. Zierbänder für Urkunden, Beutel oder Hüte hergestellt.

Die Enden von vier Fäden (möglichst unterschiedlich gefärbt) werden je an ein sogenanntes Tundelholz gebunden, die anderen Enden zusammengeknotet. Das geknotete Ende muss so hoch angebracht werden, dass die Tundelhölzer etwa auf Höhe der Hände hängen. Üblicherweise werfen zwei Personen einander die Tundeln in einer bestimmten Reihenfolge zu, wodurch sich die Fäden miteinander verflechten und sich ein bestimmtes Farbmuster ergibt; die Technik kann aber auch allein ausgeführt werden. Zusätzliches Garn kann auf die bis 20 cm langen, wie große Klöppel gestalteten Tundelhölzer aufgewunden werden, sodass die entstehende Kordel beliebig lang werden kann.

... weiter lesen in der Wikipedia: klick hier

Anleitung von Ruth Zechlin:


Weitere Infos:
 Eine schriftliche Anleitung gibt es auch von mir käuflich zu erwerben. Gerne zeige ich Euch live das Tundeln auch in unserem Wikingerlager.

Das Glasperlenstarterset von AGIL

AGIL (Büro für angewandte Archäologie) hat das Glasperlenstarterset wieder im Angebot, was mich wirklich sehr freut. Eigentlich wollte ich den Wochenendlehrgang besuchen, aber dies lässt mein Gesundheitszustand nicht zu. Also bleibt mir nur übrig, das Ganze durch "Learning by doing" zu lernen. Die Anfängersets waren eigentlich immer super von AGIL Ich habe dort meine erste Handspindel, als auch meine Nadelbinden - Holznadel her.

 Das Glasperlenstarterset besteht aus:
  • Perlentrennmittel 
  • Kühlgranulat
  • Brennerkopf mit Gaskartusche
  • 10 Perlendrehstäbe aus Edelstahl
  • 15 Glasstangen
  • Buch „Glasperlen und Glasschmuck selber machen" von Hava und Danny Ronat
Ich denke, damit lassen sich erste Versuche im Frühjahr starten.

Einführung Stäbchenweben

Was kann man mit Stäbchenweben machen ?

Stäbchenweben eignet sich für die Fertigung von kleinen Wand- oder Bodenteppichen. Auch Auflagen zum Sitzen sind denkbar.

Die Technik ist nicht kompliziert und sicher auch für Kinder geeignet, wenn man nicht gerade komplizierte Muster weben möchte.

In meiner "Vikingskole" biete ich interessierten einen Tagesworkshop an, um Stäbchenweben zu erlernen.

Belege / Funde:

Leider kenne ich keine näheren Belege oder Funde aus der Wikingerzeit. Wer diesbezüglich nähere Informationen hat, mag sich bitte melden bzw. den Thread ergänzen.


 Literaturtipp:

Ruth Scholz - Peters
"Stäbchenweben"
Broschiert: 48 Seiten
Verlag: Frech Verlag GmbH (August 1987)
ISBN-10: 3772404057
ISBN-13: 978-3772404054

Armin Täubner
"Weben mit Stäbchen"
Verlag: Frech Verlag GmbH
Ausgabe: November 1992
ISBN-10: 3772406505
ISBN-13: 978-3772406508

Anleitungen Online (Auswahl)

Anleitung Buttinette
Anleitung OpiTec
Anleitung von Adhuis PDF
Strickmühlenmuseum

Stäbchenwebrahmen:

Wer so ein Ding nicht bauen kann, der findet ein Stäbchenwebrahmen bzw. eine Webvorrichtung hier:

Es gibt zahlreiche andere Bezugsquellen. Ich habe in Tante Google das Stichwort "Stäbchenweben" und "Stäbchenwebrahmen" eingegeben.

Band, inspiriert von der Osebergborte

Im Moment bin ich gesundheitlich ganz schön angeschlagen. Okay, so langsam werde ich auch älter, was an und für sich nicht so furchbar schlimm ist. Ich kann mir mein innerliches Kind ein Stück weit bewahren, und das Hobby "Geschichte" kann man auch zuhause ganz gut erleben, wenn es auch recht eingeschränkt möglich ist. Textiles Werken ist so etwas, wo man viele Stunden im Warmen verbringen kann. Ausprobieren, kreativ sein und was erschaffen. Das ist doch auch etwas !
Es gibt eine schmale Osebergborte, die mir ganz gut gefällt. Sie ist wirklich gar nicht schwer. Einen Webbrief hierzu gibt es im Internet.

Drahtschmuck: Armband

Geschickt gestrickt

Die Wikinger waren verrückt nach Schmuck. Auf Marktplätzen brodelte heißes Metall, das die Nordmänner zu Broschen gossen. Sie walzten Draht, formten Perlen aus heißem Glas oder schliffen Bernstein. Schmuck war aber keineswegs nur Zierde: Die Wikinger zeigten damit ihren Reichtum.

Auch Männer trugen Kostbarkeiten am Körper. Praktisch waren manche noch dazu: Silberne Armreifen etwa brachen die Wikinger in Stücke, um damit zu bezahlen. Sogar eine Basteltechnik trägt ihren Namen: Wir zeigen euch, wie das „Wikingerstricken“ funktioniert.

2018 - Korbflechten lernen ....

... und Martin wird, wenn alles funktioniert, die Grundtechnik dieses Jahr lernen.
Ich freue mich, denn dann wird das Erlernte sicher auch bei uns zuhause weiter ausprobiert werden. Korbflechten ist sicher etwas einfacher als Bogenbau.

Brettchenweben: Gürtel / Borte mit Vogelmotiv

Irgendwie kam ich auf die Idee, dass man auch Vogelmotive weben könnte. Auf einem Blog fand ich dann ein Motiv, welches aus der Renaissance stammt und bereits von jemanden gewebt wurde. Leider wird dieser Blog wohl nicht mehr weiter geführt, und auch der Autor scheint kein Interesse an einem näheren Austausch zu haben. Anfragen bezüglich der brettchengewebten Borte blieben unbeantwortet, was ich wirklich sehr schade fand.Nichtsdestotrotz finden sich ja auch einige brauchbare Informationen auf dem Blog.

Wikingerzeit: Brettchenborte, Wollschnüre und Kordeln in Birka

Brettchenborte, Wollschnüre und Kordeln
  • 60 von 170 Gräbern in Birka enthielten brettchengewebte Borte, 
    • Quelle: Birka III, Die Textilfunde aus den Gräbern von Agnes Geijer, Kapitel VII
    • Vermutlich Verwendung bei der Dekoration von Halsauschnitt und Mützenrand (auch mit Fransenquaste), Ärmeln und Säumen,
      • Achtung: Rekonstruktion schwierig, weil die genaue Lage durch starke Vermoderung oft uneindeutig ist. Wenige Funde zeugen von einer praktischen Verwendung und bestehen aus einfachen Wollfäden mit schlichtem Muster.
  • Bunte Kordeln und Wollschnüre aus Fadenresten wurden zur Aufwertung von Textilien benutzt.
    • Quelle: Birka III, Die Textilfunde aus den Gräbern von Agnes Geijer, Kapitel III; Grab 838
  • Borten aus importierter Seide, aus Leinen- und Wollfäden wurden teilweise mit Silber- und Goldfäden verarbeitet. Dabei waren dünne Drähte des jeweiligen Metalls um einen Stützfaden gewickelt, der meist aus Seide bestand. Oftmals wurden diese Borten nach dem Weben mit einem Hammer bearbeitet, um den Metallglanz noch zu verstärken.: 
    • Quelle: Birka III, Die Textilfunde aus den Gräbern von Agnes Geijer, Kapitel VI